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Material einsparen in Verpackungsprozessen

Material einsparen in Verpackungsprozessen anhand einer kompetenten Checkliste

Verpackungsmaterial reduzieren und gleichzeitig den Produktschutz verbessern? Was lange als Widerspruch galt, ist heute messbar möglich. Brangs + Heinrich GmbH begleitet Unternehmen in Industrie und Handel dabei, ihre Verpackungsoptimierung systematisch umzusetzen und Ressourceneffizienz in automatisierten Prozessen dauerhaft zu verankern. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Einsparpotenziale aufdecken und gezielt umsetzen.

Warum Materialeinsparung in Verpackungsprozessen entscheidend ist

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) verpflichtet Unternehmen ab spätestens 2030, Verpackungen auf das erforderliche Mindestmaß zu reduzieren. Wer jetzt handelt, schafft nicht nur regulatorische Konformität, sondern senkt gleichzeitig Materialkosten und Entsorgungsaufwand. In Zeiten steigender Rohstoffpreise zahlt sich jede eingesparte Tonne Folie oder Wellpappe direkt auf das Betriebsergebnis aus.

Für Logistik-, Einkaufs- und Betriebsleitende bedeutet das: Verpackungsprozesse auf den Prüfstand stellen und gezielt dort optimieren, wo der größte Hebel liegt. Das beginnt beim eingesetzten Verpackungsmaterial und reicht bis zur automatisierten Verarbeitung an der Packstation.

Ein verbreiteter Einwand lautet: „Nachhaltigere Verpackung verursacht Mehrkosten." Die Praxis zeigt das Gegenteil. Dünnere Hochleistungsfolien, speziell konstruierte Kartonagen und passgenaue Dosierung sparen Material ein und rechnen sich oft bereits im ersten Jahr.

Wie Sie Ressourceneffizienz in der Verpackung messen

Messbare Ressourceneffizienz startet mit einer Bestandsaufnahme: Wie viel Material verbraucht jede Ladeeinheit oder Verpackungseinheit tatsächlich? Der Nachhaltigkeits-Check von Brangs + Heinrich analysiert in sechs Schritten Ihre Verpackungsprozesse, bewertet die Materialeffizienz und gleicht die Ergebnisse mit Ihren individuellen Nachhaltigkeitszielen ab.

Kennzahlen wie Folienverbrauch pro Palette in Gramm, CO₂-Emissionen pro Verpackungseinheit und Abfallmenge pro Schicht machen Einsparpotenziale sichtbar. Nur wer diese Werte kennt, kann gezielt gegensteuern. Der Check berücksichtigt dabei auch Einflussfaktoren wie Kundenpräferenzen, gesetzliche Vorgaben und Entsorgungskosten.

Am Ende steht ein konkretes Konzept mit nachhaltigen Verpackungslösungen, das Umweltschonung und betriebliche Effizienz verbindet. Die Bewertung umfasst Recyclingfähigkeit, CO₂-Bilanz und mögliche Materialsubstitutionen, sodass Sie fundiert entscheiden können.

Stretchfolien-Optimierung als größter Hebel für Materialeinsparung

Bei der Ladeeinheitensicherung mit Stretchfolie liegt häufig das größte Einsparpotenzial. Brangs + Heinrich hat mit der ProfiStretch® Nano-Technologie eine Folie ab 4,5 µm Stärke auf den Markt gebracht, die dank 22 Nano-Schichten deutlich stabiler als herkömmliche Stretchfolien ist. Die mehrschichtige Polymerstruktur verbessert Durchstoßfestigkeit, Weiterreißfestigkeit und Haltekraft zugleich. Auch für maschinelle Anwendungen ist Nano-Hochleistungsfolie erhältlich: in einer Stärke ab 8 µm und mit 67 Nano-Schichten stabil auch für automatisiertes Wickeln.

In der Praxis heißt das: bis zu 45 % weniger Folienverbrauch bei gleichbleibender Transportsicherheit. Weniger Rollenwechsel, weniger Lagerplatzbedarf – und leichtere Ladeeinheiten senken zudem die Transportkosten. Ein Logistikleiter aus der Kunststoffindustrie beziffert die jährliche Einsparung auf rund 18.000 Euro bei 60.000 Ladeeinheiten.

Wer das Potenzial für den eigenen Betrieb prüfen möchte, kann den kostenfreien Do-it-yourself Stretchtest anfordern. Das individuell zusammengestellte Test-Kit wird per Post zugeschickt. In nur 30 Minuten vergleichen Sie den Verbrauch Ihrer bisherigen Folie mit bis zu zwei Alternativen. Schon am folgenden Arbeitstag erhalten Sie die Auswertung, aufgeschlüsselt nach Materialverbrauch in Kilogramm, Rollenwechselanzahl und Kostenvorteil pro Jahr.

Automatisierte Verpackungsprozesse für weniger Materialverbrauch

Automatisierung reduziert nicht nur die Durchlaufzeit, sondern auch den Materialverbrauch. Verpackungssysteme wie Polstermaschinen, Umreifungsanlagen und automatisierte Beutelbefüller dosieren Füllmaterial exakt nach Bedarf. Das eliminiert Überschüsse, die bei manueller Verarbeitung typischerweise entstehen.

Brangs + Heinrich entwickelt individuelle Verpackungskonzepte bis hin zu ganzen Packstraßen, die Arbeitsschritte vom Befüllen über das Polstern bis zum Verschließen automatisiert erledigen. Ergänzende Verpackungsberatung und Anwenderschulungen stellen sicher, dass Mitarbeitende das optimierte System im Alltag korrekt einsetzen.

Gerade bei hohen Stückzahlen zahlt sich die Investition schnell aus. Weniger Ausschuss, geringerer Platzbedarf für Verbrauchsmaterial und kürzere Packzeiten steigern die Effizienz Ihrer gesamten Logistikkette. In der Automobilindustrie beispielsweise konnte Brangs + Heinrich mit einer maßgeschneiderten Verpackung für Dachreling-Elemente den Materialeinsatz um 55 % senken, bei verbessertem Produktschutz.

Kreislaufwirtschaft als Teil der Verpackungsoptimierung

Materialeinsparung endet nicht im Versand, Closed Loop Recycling schließt den Kreislauf: Brangs + Heinrich nimmt gebrauchte Folienabfälle zurück und führt sie dem Materialkreislauf wieder zu. Die aus den Wertstoffen produzierten Stretch- und Verpackungsfolien mit einem zertifizierten Recyclinganteil von mindestens 35 % PCR (Post-Consumer-Recyclat) sind PPWR-orientiert und bereits erfolgreich im Einsatz.

Mit der Coex-Hochleistungsfolie EcoPlus sparen Betriebe zusätzlich 25 % Material, weil die Folie dank besonderer Reißfestigkeit dünner ausgelegt werden kann. Ressourcenschonung und Kostenreduzierung gehen hier Hand in Hand. Auch die plastikfreie Palettensicherung PaperWrap® als eine papierbasierte Alternative zur Stretchfolie reduziert zudem CO₂-Emissionen um bis zu 62 % im Vergleich.

So starten Sie Ihre Verpackungsoptimierung

Prüfen Sie Ihre Verpackungsprozesse jetzt auf Einsparpotenzial. Der kostenfreie und unverbindliche Stretchtest von Brangs + Heinrich zeigt Ihnen in nur 30 Minuten, wo Ihr Betrieb Material und Kosten sparen kann. Oder nutzen Sie den Nachhaltigkeits-Check für eine ganzheitliche Analyse Ihrer Verpackungsprozesse. Sprechen Sie uns an, und wir erarbeiten gemeinsam Ihr individuelles Optimierungskonzept. Ihre Verpackung, mit uns weitergedacht.