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Plastikfreie Versand-Verpackung im E-Commerce

Konstruktivverpackung aus Wellpappe

Plastikfreie Versandverpackung wird mehr und mehr zum nachhaltigen Standard. E-Commerce-Unternehmen stellen ihre Packprozesse um, weil Kundschaft, Gesetzgeber und Kostendruck in dieselbe Richtung weisen. Brangs + Heinrich unterstützt Sie als Verpackungsspezialist dabei, Luftpolsterfolie und Kunststofffüllmaterial durch papierbasierte Alternativen zu ersetzen, die versandsicher sind und wirtschaftlich überzeugen.

Warum jetzt auf plastikfreie Versandverpackung umstellen?

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) verschärft die Anforderungen an Verpackungsmaterialien im E-Commerce schrittweise. Unternehmen, die frühzeitig auf PPWR-orientierte Lösungen setzen, vermeiden spätere Nachbesserungen und verbessern schon heute ihr Image in Punkte Nachhaltigkeit. Papierbasierte Materialien lassen sich beim Kunden einfach über die bestehende Altpapiersammlung dem Recycling zuführen, was das Material im Wertstoffkreislauf hält.

Laut einer Analyse von Deloitte Deutschland überprüfen Handelsunternehmen zunehmend ihre gesamte Verpackungskette auf Kunststoffvermeidung. Wer jetzt handelt, sichert sich einen Wettbewerbsvorteil.

Papierbasierte Alternativen zu Luftpolsterfolie und Kunststofffüllmaterial

Für jede klassische Kunststoffanwendung im Versandprozess gibt es heute eine papierbasierte Lösung, die den gleichen Produktschutz bietet.

  • Polsterpapier statt Luftpolsterfolie: PadPak-Papiere lassen sich maschinell zu stoßdämpfenden Polstern verarbeiten. Sie schützen empfindliche Artikel genauso zuverlässig wie Luftpolsterfolie, sind aber über die Altpapiertonne leichter dem Recycling zuzuführen.
  • Füllpapier statt Polystyrol-Chips: Füllpapier und FillPak-Papiere füllen Hohlräume im Karton formstabil aus und verhindern, dass Waren während des Transports verrutschen.
  • Wabenpapier statt Schaumfolie: Geami WrapPak kombiniert Kraftpapier mit einer flexiblen Wabenstruktur. Das Ergebnis ist eine Wickellösung, die maximal polstert, gleichzeitig Oberflächen vor Kratzern schützt und dabei mit einer ansprechenden Unboxing-Optik erzeugt.
  • Papierklebeband statt Kunststoffklebeband: Papierklebebänder verschließen Kartons sicher und lassen sich zusammen mit dem Karton im Altpapier entsorgen. So bleibt die gesamte Versandverpackung eine Monomateriallösung, die für Sortenreinheit im Altpapier sorgt.
  • Papierversandtaschen statt Folienversandtaschen: Für flache Artikel eignen sich Papierversandtaschen, die genauso reißfest sind wie Folie und zudem mehr Formstabilität aufweisen. 

Wie Sie Ihren Packprozess Schritt für Schritt umstellen

Eine erfolgreiche Umstellung beginnt nicht im Lager, sondern bei der Analyse. Brangs + Heinrich empfiehlt drei Schritte:

  1. Bestandsaufnahme: Welche Kunststoffmaterialien setzen Sie aktuell ein? Wie ist der Packprozess gestaltet? Werden Maschinen eingesetzt? Welche Mengen fallen pro Monat an? Diese Daten bilden die Grundlage für die Materialauswahl.
  2. Materialtests: Fordern Sie Muster der papierbasierten Alternativen an und testen Sie diese unter realen Versandbedingungen. So stellen Sie sicher, dass der Produktschutz Ihren Anforderungen entspricht.
  3. Prozessintegration: Papierpolster- und Papierfüllmaschinen lassen sich in bestehende Packstraßen integrieren, beschleunigen das Handling und sparen Lagerplatz, weil das Material komprimiert auf Rollen bevorratet wird.

Versandsicherheit und Wirtschaftlichkeit im Vergleich

Ein häufiger Einwand lautet: „Papier kann doch nicht so gut schützen wie Luftpolsterfolie." Die Praxis zeigt das Gegenteil. Mehrlagige Papiersysteme erreichen vergleichbare Dämpfungswerte, benötigen aber oft weniger Materialvolumen pro Paket, weil sie sich exakt an die Produktform anpassen.

Gleichzeitig sinkt der Lagerplatzbedarf. Papier auf Rollen beansprucht deutlich weniger Fläche als vorproduzierte Luftpolsterfolien. Das spart Lagerfläche und verkürzt die Wege im Packbereich. Brangs + Heinrich bietet über den Onlineshop verpacken.online passende E-Commerce-Versandkartons und nachhaltiges Füllmaterial aus einer Hand.

Plastikfreier E-Commerce-Versand: Ihr nächster Schritt

Die Umstellung auf plastikfreie Versandverpackung ist kein Mammutprojekt. Starten Sie mit einem Materialbereich, sammeln Sie Erfahrungen und weiten Sie den Ansatz schrittweise auf den gesamten Versandprozess aus. So kombinieren Sie Nachhaltigkeit mit betriebswirtschaftlicher Effizienz.

Entdecken Sie das Sortiment auf verpacken.online und konfigurieren Sie Ihre individuelle Verpackungslösung. Bei Fragen steht Ihnen das Beratungsteam von Brangs + Heinrich jederzeit zur Verfügung.